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M.P.
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Betreff des Beitrags: Photorealistische Arbeiten Verfasst: 27.10.2006 20:57 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 26.09.2006 13:44 Beiträge: 8
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sicherlich ist es euch auch schon so gegangen, dass Ihr eine photorealistische Arbeit ( gemalt oder gebruscht ) nicht von einander unterscheiden konntet. Einige Anleitungen für die Proportion habe ich in Erfahrung bringen können, wisst Ihr vielleicht noch einiges darüber?
Mit welchen Schalonen oder ähnliches arbeitet ein Photorealist?
Über zahlreiche Antworten freue ich mich
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Diana
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 27.10.2006 22:20 |
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Registriert: 24.10.2005 07:35 Beiträge: 1104 Wohnort: Dettenheim
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ein feines Thema
was konntest du bisher in Erfahrung bringen?
ich kenne gute fotorealistische Maler, die gar keine Schablonen benutzen.
Die sehen, setzen um, und das Ergebnis sind perfekte Bilder, die von Fotos kaum zu unterscheiden sind
In unserer Galerie als Beispiel
http://www.art-perfect.de/joanna_jesse.htm
Ich konnte nie fotorealistisch malen und bin ganz klar auch an Tipps für weniger Begabte interessiert.
Welche Hilfsmittel werden und können ruhigen Gewissens eingesetzt werden?
Schablonen?
das gleicht einem Abpausen, denke ich mal, oder irre ich da?
gut beim Brushen kommt man ohne ganz klar nicht aus, anders jedoch wohl beim Malen.
LG
Diana
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Jule
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 03.08.2007 21:22 |
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Registriert: 12.04.2007 14:26 Beiträge: 1278 Wohnort: in the rye
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Was ist denn so eine Schablone? Für was braucht man die???
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artinside
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 03.08.2007 21:30 |
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Registriert: 14.04.2007 20:40 Beiträge: 681 Wohnort: Berlin
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@jule: beim brushen braucht man die wegen des nebels und um einfach ganz saubere flächen, kanten usw. zu sprühen. und du kannst schablonen nutzen um motive zu übertragen und farben über einander zu sprühen usw.
hilfsmittel für fotorealistische malerei sind fotos/ film zum beispiel und nen projektor/beamer um die auf ne leinwand zu projezieren...
gruß artinside
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Jule
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 03.08.2007 21:56 |
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Registriert: 12.04.2007 14:26 Beiträge: 1278 Wohnort: in the rye
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Brushen ist also sprühen?
Und warum braucht man nen Projektor???
Das ist doch voll blöd. Das ist doch dann gar keine Kunst mehr. Ist das dann wie Abpausen? 
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artinside
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 04.08.2007 20:45 |
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Registriert: 14.04.2007 20:40 Beiträge: 681 Wohnort: Berlin
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@jule: brushen ist airbrush. das sind sprühpistolen zum lackieren. damit kann man so bilder auf autos usw. machen. hast bestimmt mal so kitschige sachen auf einem auto gesehen.
nen projektor kann man dazu nehmen eine vorlage auf etwas zu projezieren. machen viele airbrusher und kuenstler. zum beispiel kannst du einen film drehen und dann stills also standbilder aus dem film auf die leinwand projezieren und malen. ist ein bisschen wie abpausen. eigentlich hast du recht, dass das dann irgendwie voll einfach ist. aber so einfach wie es sich anhört ist das auch nich. du musst wehr gut mit farben umgehen können und so einfach mit abpausen ist es nicht getan.
solche technik wurde schon früher von malern benutzt. zum beispiel diese "camera obscura" (weiss nich ob das richtig geschrieben ist)...
und andere techniken.
ich glaub franz gertsch arbeitet zum beispiel auch mit projektor und die sachen, die hier von diana verlinkt wurden sehen auch sehr danach aus.
die kunst ist nicht unbedingtetwas realistisch abzubilden sondern das was dahinter steckt (gedanken, kritik,sinn usw.) die frage ist warum macht ein kuenslter etwas mit projektor und malt das dann...?
und was will der kuenstler mit seinen werken ausdrücken/sagen.
wenn du eine radierung oder eine zeichnung von etwas machst, dann stellt sich die frage, warum machst du ausgerechnet eine radierung oder eine zeichnung. bei den portraits der sänger usw. von dir, stellt sich diese frage. warum von etwas eine zeichnung machen, wenn es davon ein foto gibt, das schon eine ausdruckskraft besitzt und vielleicht viel besser geeignet ist um auszudrücken was du ausdrücken willst.
vielleicht hast du einen tieferen sinn dahinter?
es kommt nicht darauf an besonder "gut" malen zu können, wenn es diese bewertung von malerei überhaupt gibt, denn was ist gut? wer sagt picasso ist gut oder gerhard richter ist gut oder dali ist gut??
es kommt daruaf an etwas zu erschaffen was interessant ist. wenn es interessant ist wie realistisch deine bilder sind, dann kann das gut sein. aber wenn es interessant ist, wie sehr du dinge abstrahierst, dann kann auch das gut sein.
und es kann auch gut sein, wenn du phototrealistische bilder mit hilfe eines projektors malst, die eigentlich abgepaust sind, wenn dies der weg ist um zu deinem interessanten ergebnis zu kommen.
schon allein die tatsache diese technik zu benutzen kann einen tiefen sinn haben, wenn man darüber nachdenkt was dieses gerät (projektor) tut.
wenn dies für dich nicht dein weg ist zu einem interessanten ergebnis zu kommen, dann ist das deine entscheidung.
wenn andere das tun heisst das nicht, dass es schlechter ist als ein realistisches bild, das ohne dieses technik entstanden ist.
das ist meine meinung.
gruß artinside
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Jule
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 05.08.2007 11:21 |
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Registriert: 12.04.2007 14:26 Beiträge: 1278 Wohnort: in the rye
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Ja, ich verstehe dich schon.
Vom "Aussagewert" kann man aber vielleicht nicht sagen, was gut oder schlecht ist.
Aber dennoch bin ich der Meinung, dass wenn jemand ein photorealistisches Bild ohne Projektor macht, dass das besser ist als wie wenn man es mit macht. Nicht das Bild an sich vielleicht. Wie soll ich das erklären? Ich meine mehr die Herrausforderung, die dahinter steckt.
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artinside
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 05.08.2007 20:31 |
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Registriert: 14.04.2007 20:40 Beiträge: 681 Wohnort: Berlin
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ich find nicht, dass es weils weniger "schwierig" ist es nicht so viel wert ist...wenn du das meinst.
kennst du jemanden der fotorealistisch malt, ohne eine vorlage zu benutzen?
gruß artinside
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rodrigomartinez
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 05.08.2007 21:11 |
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Registriert: 05.11.2006 19:22 Beiträge: 237 Wohnort: Vorderhunsrueck
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artinside hat geschrieben: ich find nicht, dass es weils weniger "schwierig" ist es nicht so viel wert ist...wenn du das meinst.
kennst du jemanden der fotorealistisch malt, ohne eine vorlage zu benutzen?
gruß artinside
Klar gehts auch ohne. Grundlage ist allerdings ein "Sehen", welches bestimmte Elemte der fotoansicht übernimmt, d. h. zb. bestimmte "Falschfarben". Und, ich denke, dies geht auch nur bei statischen Objekten. da kann man einfach soo laaange sehen, wies nötig ist.
Ich oute mich jetzt mal: Ich besitze einen Projektor, und habe ihn auch genau einmal verwendet, näömlich, um den Ausdruck eines ohne Projektor entstandenen Bildes durch "rumdrehen" der Folie zu spiegeln, und mit dem Ziel, eben eine exakte Spoeigelung zu bekommen. Es gab/gibt übrigens auch Leute, die Proporionen oder exakte Punkte auf der Leinwand mit stecknadeln makriert haben, zb. Vermeer.
Das mit dem abpausen ist urigens gar nicht so einfach, weil (vielleicht bin ich technisch unterbelichtet) man sich immer slebst im Licht des Projektors steht. Also habe ich den seinerzeitigigen Projektorversuch dann auch konsequenterweise nicht konseqeunt zu Ende geführt, sondern irgendwann an einem Punkt alla prima weitergemacht, wie immer.
Aber, wenns methodisch zu dem Bild führen würde, welches ich "brauche" hätte ich keine großen Hemmungen, Projetoren oder sonstwas einzusetzen. Es gibt ja auch Leute (Richter etc.) die Kunst durch übermalen von fotos produziert haben, die Möglichkeiten sind interessant, nur würde ich persönlich lieber eine fotorealistische Malerei übermalen/erodieren, einer Entropie anheimfallen lassen, als ein foto zu nehmen. (auch ne Formatfrage) Deswegen denke ich, beim realisitschen Bild gehts erst los, ich sehe das oft erstmal als einen Ausgangspunkt, ab dem es richtig spannend wird. Insofern keine moralsichen Skrupel, den Weg zum Ausgangspunkt zu verkürzen.
Allerdings, ich fand den Projektor nervig. Hab ihn dann ohne Folie zum ausleuchten weiter verwendet, klappte prima, bis nun die Birne verbrannt ist. (Gibts da viele verschiedene? Mein Projektor war von ebay, Ex-NVA-BEstand..........weil nich so teuer)
_________________ Wat giftet lo ze brille?
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Jule
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 05.08.2007 21:53 |
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Registriert: 12.04.2007 14:26 Beiträge: 1278 Wohnort: in the rye
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artinside hat geschrieben: ich find nicht, dass es weils weniger "schwierig" ist es nicht so viel wert ist...wenn du das meinst.
kennst du jemanden der fotorealistisch malt, ohne eine vorlage zu benutzen?
gruß artinside
Eine Vorlage benutzt man wohl immer, wenn man photorealistisch malt, oder? Aber nicht immer einen Projektor. Ich meine.... Abpausen ist irgendwie finde ich schon "weniger wert".
Das hier hab ich gemalt mit Aquarell (ist aber noch nicht fertig). Meine Tante meinte, das ist photorealistisch. Als sie mir das gesagt hat, hab ich dieses Wort zuvor noch nie gehört und einen Projektor hab ich auch nicht benutzt.
Ob man das wirklich photorealistisch nenne kann, keine Ahung...

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artinside
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 06.08.2007 19:58 |
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Registriert: 14.04.2007 20:40 Beiträge: 681 Wohnort: Berlin
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@jule: ich kann nich erklären warum, aber langsam komm ich mir irgendwie verarscht von dir vor...
@rodrigo: meinst son polilux projektor??
kann sein das wenn man sowas billig kauft keine lampen oder nur sehr teure zu bekommen sind. ich hab auch mal ein bild mit projektor gemacht und da stand ich mir auch immer selbst im licht. ich glaub das is normal.
gruß artinside
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Jule
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 06.08.2007 20:16 |
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Registriert: 12.04.2007 14:26 Beiträge: 1278 Wohnort: in the rye
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Was hab ich denn jetzt schon wieder gemacht?  Kannst du mir das bitte mal erklären?
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artinside
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 06.08.2007 21:02 |
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Registriert: 14.04.2007 20:40 Beiträge: 681 Wohnort: Berlin
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@jule: weiss auch nich. du zeichnest sehr gut und zeichnest aber selbst irgendwie nur von vorlagen, tust aber so als könnte dir niemand mehr was erklären, was ja durchaus sein könnte wenn da nich wieder diese dramatische unwissenheit bezüglich verschiedenener kunstformen wäre und nen projektor kommt nich in die tüte und dann wieder son super gezeichnetes bild, was ehrlich gesagt sehr nach projektor aussieht....
irgendwie total wie sagt man? paradox...
merkwürdig halt.
ich wills mal so sagen. wenn du wirklich "real" bist, dann find ich shalt komisch.
vielleicht liegt das auch nur an der art der kommunikation über so ein forum. ich schreib hier auch anders als ich mich persönlich ausdrücken würde oder...weiss nich wie ich das erklären soll.
du solltest dich mal mit kuenstlern beschäftigen, die realistisch oder figuerliches malen.
google mal :
franz gertsch, gerhard richter, luc tumans oder tuymans?, dimitris tzamouranis (galerie wohnmaschine), chuck close, neo rauch, oder bernhard heisig, eberhard havekost, dann noch nen paar andere wie daniel richter, jonatan meese, dash snow, chapman usw.
du solltest anfangen dir einen überblick über die kunstszene zu verschaffen. du kannst sehr gut abmalen. du solltest anfangen dich an kunst ranzutasten. ich mein abmalen kannst du offensichtlich. die frage ist willst du weiterkommen oder dein leben lang poster abzeichnen. nein, die frage ist: was möchtest du mit deinem talent anfangen?
gruß artinside
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rodrigomartinez
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Betreff des Beitrags: poli? Verfasst: 07.08.2007 19:53 |
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Registriert: 05.11.2006 19:22 Beiträge: 237 Wohnort: Vorderhunsrueck
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Hallo,
also mir sagt polilux jetzt eheer nichts, ich hatte einen stinknormalen Büro-Overheadprojektor gekauft, die Birne könnte man wechseln, nur ist das Ding aus DDR-Produktion, in Nationaler-Volksarmee-grau, falls es denn da überhaupt andere Farben gab..............
Hallo Jule,
wieder mal top gezeichnet. realistisch ja, fotorealistisch nein, weil FOTOrealismus sich in der Ästethik auf spezifische Eigenschaften und Sichtweise des Mediums "FOTO" bezieht, was bei deinme Bild (ohne Abbruch ansonsten) nicht zu sehen ist, und mit der werwendeten Technik auch nicht gehen würde (Schätze ich zumindest jetzt mal).
Übrigens, Frage in die Runde, zb. bzgl. der abstrakten Richter-Arbeiten, hier sehe ich auch ganz deutlich den ästethischen Bezug auf die Fotografie, so wie in seinen "gegenständlichen" Arbeiten auch. Aber, wie nenne ich das dann Foto.....mus? Obwohl, es könnte sich ja originär auch um zb. Makros handeln, oder sonstwelche Dinge, die "realen" Motivhintergrund haben, mir fällt es schwer, etwas, was so klar an einem realen Medium steht, nicht "realistisch" zu nennen.
Bin ratlos.
_________________ Wat giftet lo ze brille?
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artinside
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 07.08.2007 20:19 |
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Registriert: 14.04.2007 20:40 Beiträge: 681 Wohnort: Berlin
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@rodrigo: gehe jetz mal davon aus, dass du gerhard richter meinst.
dann würde ich sagen, die abstrakten arbeiten von richter sind eher intuitiv entstanden. die grellen poppigen farben, die er oft benutzt hat wirken dann doch eher künstlich und weniger realistisch.
also ich hab ihn mal in einem interview gesehen, da sagte er, dass er mit den abstrakten arbeiten nichts bestimmtes sagen möchte bzw. an nichts bestimmtes dabei denkt.
wobei natürlich auch, oder grade bei intuition seine sonstige realistische malerei eine rolle spielen kann.
ich denk es ist ein ausgleich für ihn, vielleicht eine welt zum experimentieren, die er sich durch die abstraktion erschaffen hat.
was ich interessant finde ist, dass es bei richter auch noch was zwischen den beiden richtungen gibt. also irgendwie vermischt es sich in einigen bildern.
und es gibt auch sachen wie diese 7 grau... ich glaub es waren 7 oder?
gruß artinside
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