Hallo ihr zwei, ich bedanke mich für eure Kommentare!
@LichtGeist: Das ist kein Gedicht sondern ein einfaches Prosastück.
Freue mich dennoch, dass es dir gefallen hat.
@Ronja: Also grob gesehen ist die Aussage, dass die Stadt die Menschen einzwängt, sie vermaschinisiert.. das sage ich ja an bestimmten Stellen. Die Mathematik ist ein Symbol dafür. Die Köpfe werden quadratisch, linear. Aber es ist nichts eindimensional, sondern vielschichtig.
Der Freigeist der Menschen, der vielschichtige, die Fantasie will also ausbrechen. Hierbei steht das Marineblau über den Dächern für die Freiheit. Dahin möchte das lyr. Ich entschweben. Die Häuserwände zwängen die Menschen folglich ein und das lyr. Ich möchte sich darüber hinwegheben. In der Stadt ist also nichts vollkommen, es ist alles eingezwängt, nicht ganz, künstlich, kollektiv (Kollektivklamotten; das Blau der Stadt, das nur ein Abriss ist des Blaus über den Dächern).
Es ist eigentlich eine Anklage, deswegen auch die so gewählte Erzählform.
Freut mich dennoch, dass du den Anfang magst und gen Schluss wieder "Licht siehst".
Ja, das mit den Farben mache ich oft, das stimmt.... mag ich irgendwie, keine Ahnung. Ich mag Farben.
Ja, meine letzten Geschichten haben dir sehr gut gefallen?
Das hab ich so gar nicht interpretiert. ^^
Ich hab ja in den letzten Monaten noch viel mehr geschrieben, einiges davon werde ich mal reinstellen.
Ach ja, zu dem Prosastück hier ist auch noch zu sagen, dass es nach einem Bild von J. Steinhardt ist. Vielleicht wird durch das Bild der Inhalt des Stückes auch verständlicher...
Unter anderem auch das mit dem Pulsschlag. Also, ich sehe darin eben etwas, das pulsiert und deswegen diese ganzen Linien verschiebt... die Linien sind Zwang, wollen alles eckig machen... doch von innen presst und schiebt eben was dagegen.
So habe ich das Bild interpretiert.
