Wafthrudnir hat geschrieben:
Ich denke früher oder später hat jeder einmal die Welle gelesen oder gesehen danke
Und wenn man geschichtlich vorgeht, ist Hitler kein Opfer des Krieges, denn sonst hätte es wohl weit mehr kleine Hitlers gegeben, sondern eher nützte er die Skepsis die einer funktionierenden Demokratie gegenüber bestand um an die Macht zu kommen.
Zitat:
Er selbst war Teil einer gigantischen Massenpsychose. Die Propaganda im 3. Reich hatte ja für staändige Gehirnwäsche gesorgt. Das Prinzip funktioniert auf einem Prinzip, das
"IDENTIFIKATION MIT DEM AGRESSOR"
genannt wird. Es ist DEPERSONALISIEREND und setzt eine Einschränkung der Persönlichkeit voraus. Hitler hatte auf jeden Fall eine Persönlichkeitsstörung. Ausserdem müssen die Gefolgsleute Angst haben.
Irgendwie kann das wohl nicht ganz hinhauen, wenn er selbst Teil einer Massenpsychose war und sie auf der anderen Seite aber Betrieb oder... Widerspruch??
Ja, er war Teil des Systems, der Führer. Oder glaubst du, dass Diktatoren frei sind ? Er war deshalb Teil, weil er selbst im WW1 Soldat war und sich absolut untergeordnet hat. Als Führer ist er zwar freier, aber er hat sich trotzdem so identifiziert.
Hitler war kein Monster, sondern ein Mensch. Aber eben ein besoders perfider. Das ganze System mit Unterordnung Kadavergehorsam etc. hat sehr viel mit Übergriffigkeit und Angst, eben Selbstaufgabe und Autorität zu tun.
Ich kenne selber jemanden, der dabei war, und der hat eine Persönlichkeitsstörung entwickelt, mit schizoiden Zügen, wegen diesem absoluten Gehorsam.
Ich meine, die Strukturen waren doch antiindividualistisch. Individuum war in Preussen ein Schimpfwort, warum wohl ? Und wenn du dich früher auf die Strasse gestellt hast und gesagt: "Ich bin Individualist" hast du von älteren Leuten Naserümpfen bekommen. Und die Rüchigkeit ist bis heute geblieben.
Die Strukturen wurden dann ja gottseidank grösstenteils aufgelöst durch die Amerikaner. Teilweise finden sie sich noch wieder in den Leuten, die von den´SS - Leuten erzogen wurden, aber als Störung, nicht als Identität.
In der Arbeitswelt hat sich die Idee dieser Struktur noch etwas gehalten, zumindest was Gehorsam gegenüber dem Chef und Angst angeht, auch wenn das inzwischen zumindest thematisiert wird, teilweise auch abgeschafft.
Diese Kombination aus Autorität und Gehorsam hat viel damit zu tun.
Aber nochmal zur Frage. Du hast recht, das Hitler mehr Täter als Opfer war.
Dann ändere ich meine Meinung: Hilter war Verursacher der Schzophrenie, weil er es nicht anders konnte (und wollte).
Aber eins steht m.M. nach fest: Das System und jede heute noch sogenannte "Autorität", sei es Vater, Professor, Chef oder Präsident, beruht auf der Angst vor Strafe. In jedem fall ist es die Angst davor, sich falsch zu verhalten, wenn ma nicth das tut, was derjenige sagt
(auch wenn es gar keinen Grund dafür gibt).
Im 3. Reich wurde die Angst dadurch verstärkt, dass es tatsächlich Strafen gab, die verteckt gehalten wurden. Aufklärung nimmt die Angst, evtl. war es deswegen ein Mechanismus um die Angst zu verstärken.
Diese kolelktive Angst beruht vorallem nicht auf rationaler Angst, sondern irrationaler. Die Erziehung in den Napolas etc. hat die Menschen nicht überzeugt oder abgelenkt, sondern
KONDITIONIERT.
Die Konditionierung auf Angst, ist das, was unausgesprchen da ist, wenn kein Grund da ist. Oder:
"Furcht und Begeisterung" (Gladiator).
Nimm doch das Bespiel: Ein Professor wird autoritär. Das erzeugt beim Studenten Angst, weil er meint, eine schlechte Note zu bekommen. selbst, wenn er weiss, dass der Prof ja nichts machen kann (wg. Gesetzen etc., die ihn ja im Rechtsstaat schützen), bleibt die Angst.
das gleiche im Büro.
Und wenn man sich das vorstellt unter SS - Herrschaft, wird mir einiges klarer.
Angst und Lähmung spielt eine grosse Rolle. Ich bin der Meinung, dass Hitler ein Meister dieser Mechanismen war, aber auch weil er sie nicht anders kannte, UND (mit IQ von 141) auch anwenden wollte ("Wenn ich die Masse anspreche, wird sie mir nicht zuhören. Ich muss sie verblenden und aufhetzen, dann steht sie hinter mir").
von daher denke ich das Hitler selbst eine Störung in dieser Richtung hatte. Durch vollkommene Autorität geprägt, aber ein Teil stammt auch aus seiner Überlegung. Bitte bedenken Sie seinen IQ.
Dumm ist nicht, wer dummes tut, sondern wer es zur falschen Zeit tut ..
Oder anders: Wer sich absichtlich dumm stellt, ist nicht dumm.
Hitlers Störung hatte vorallem viel mit Angst zu tun. Und er hatte keine gesunde, ungestörte Persönlichkeit. Dabei bleibt ich.
PS: wir leben in einer Demokratie und brauchen vor nichts Angst zu haben, weder vor Chef, noch Geist, Gewitter, oder Krankheit. Man kann immer weggehen. Man darf, es ist normal. Es sei denn, man lässt sich einschüchtern, wobei die Einschüchterer natürlich nicht ok sind
und ignorier die Rechtschriebfehler, hauptsache du weisst, was ich mein, Etikette sind ein Versteck.