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Unbeantwortete Themen | Aktive Themen
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Heinrich Butschal
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 29.12.2007 08:28 |
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Registriert: 20.01.2006 18:10 Beiträge: 721 Wohnort: München
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rodrigomartinez
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Betreff des Beitrags: Welcher Träger? Verfasst: 29.12.2007 21:25 |
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Registriert: 05.11.2006 19:22 Beiträge: 237 Wohnort: Vorderhunsrueck
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Um welchen Bildträger handelt es sich? Ich mutmasse, relativ dünnes Papier, evtl. aufgezogen auf Pappe o.ä. Wenn dem so ist, schließe ich mich Butschal an, solche (Offset- oder Tiefdruck) Reproduktionen gibts eine Menge, die Farben sind durch Lichteinfluss ausgeblichen - zerstört.
Falls es ein anderer Träger sein sollte, - Leinwand, Holz (bei mir pixelts beim Vergrößern aus, bevor Rückschlüsse möglich sind, wärs was anderes und deutlich wertiger, denke ich jedoch eher nicht, da die Heiligen-Nachdrucke mal sehr stark verbreitet waren, was man heute noch auf Floh- und Trödelmärkten feststellen kann.
_________________ Wat giftet lo ze brille?
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Pierre-Grafik
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Betreff des Beitrags: Re: Welcher Träger? Verfasst: 30.12.2007 14:57 |
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Registriert: 28.12.2007 18:44 Beiträge: 3
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rodrigomartinez hat geschrieben: Um welchen Bildträger handelt es sich? Ich mutmasse, relativ dünnes Papier, evtl. aufgezogen auf Pappe o.ä. Wenn dem so ist, schließe ich mich Butschal an, solche (Offset- oder Tiefdruck) Reproduktionen gibts eine Menge, die Farben sind durch Lichteinfluss ausgeblichen - zerstört.
Falls es ein anderer Träger sein sollte, - Leinwand, Holz (bei mir pixelts beim Vergrößern aus, bevor Rückschlüsse möglich sind, wärs was anderes und deutlich wertiger, denke ich jedoch eher nicht, da die Heiligen-Nachdrucke mal sehr stark verbreitet waren, was man heute noch auf Floh- und Trödelmärkten feststellen kann.
Der Bildträger ist aus einem alten bespannten Leinwandrahmen.
Das Papier besteht aus sehr stark- faserhaltigem Material (Holz, Textil).
Beschichtung klebt, wenn man sie befeuchtet. Firnis?
Der Farbauftrag, besteht aus unregelmäßigen Punkten, erinnert mich an eine Punktmaniertechnik. Da Echtfarben, z.B. grün, auf dem Papier, sind nicht durch Punkte gemischt. (Wie z.B. beim Offsetdruck)
Ich versuche einen Ausschnitt hier anzuhängen.
Danke für jede hilfe.
| Dateianhänge: |

Heiligenbild_2avers.jpg [ 116.72 KiB | 578-mal betrachtet ]
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Heinrich Butschal
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 30.12.2007 16:22 |
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Registriert: 20.01.2006 18:10 Beiträge: 721 Wohnort: München
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Pierre-Grafik
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 30.12.2007 16:34 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 28.12.2007 18:44 Beiträge: 3
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Heinrich Butschal hat geschrieben: Sieht nach Druck aus.
Hallo Herr Heinrich Butschal,
welcher Druck könnte das denn sein, wenn Echtfarben wie z.B. grün als Runzelkorn gedruckt sind?
MfG Pierre
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Heinrich Butschal
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 30.12.2007 16:53 |
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Registriert: 20.01.2006 18:10 Beiträge: 721 Wohnort: München
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Einmal verstehe ich den Begriff Echtfarben nicht, alle Farben sind echt oder meinen Sie im Gegensatz zur modernen Drucktechnik bei der nur Grundfarben verwendet werden und die Zwischentöne durch Punkte-mischen erzeugt werden?
Natürlich wurden früher die Farben genommen die man haben wollte und Klischees für jede Farbe einzeln hergestellt und dann genau mit diesen Farben übereinander gedruckt. Auch heute wird teilweise so gedruckt nur ist das teurer und daher seltener.
_________________ MfG Butschal
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rodrigomartinez
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Betreff des Beitrags: Druck Verfasst: 30.12.2007 22:52 |
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Registriert: 05.11.2006 19:22 Beiträge: 237 Wohnort: Vorderhunsrueck
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Nee, woraufs ankommt, ist die Anzahl der verwendeten Druckfarben. Im Tiefdruck drucken wir sehr wohl mehr als die Grundfarben, zb. mit 9-Farben-Maschinen, dabei unter anderem sogar Sonderpigmente, wenn durch Mischen nichts passendes möglich ist. Also hochwertige Drucktechnik würde Grün als Grün drucken, nicht als Rastermischung.
_________________ Wat giftet lo ze brille?
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rodrigomartinez
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Betreff des Beitrags: Tiefdruck Verfasst: 30.12.2007 23:09 |
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Registriert: 05.11.2006 19:22 Beiträge: 237 Wohnort: Vorderhunsrueck
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Tiefdruck mit einer Ätzform vielleicht, hier sind auch unterschiedliche Rastergrößen und ein Verlaufen der Rasterpunkte ineinander möglich, wie gsagt, mehr als 4 Farben, so ab Anf. 20. Jhdt.
Kann ich aber nur Schätzen, wenns ganz wichtig ist, bitte mir das Bild mit mail schicken (die Ausschnittvergrösserrung), dann kann ichs Ende der Woche mal Druckfachleuten zeigen.
EigenaRTIG nur, eine teure und hochwertige Drucktechnik (eben Tiefdruck, hohe Druckformkosten) mit billigem (Holz-) papier, das deutet auf ne hohe Auflage oder aber Ignoranz hinsichtlich des Alterungsverhaltens hin, wie auch evtl. die Pigmentwahl.............andererseits auf Leinwand kaschiert.........????
Eine so verquere Zusammenstellung würde ich für Bastelei oder recht alt (eben Ende 19./Anf.20 Jhdt) einschätzen, vielleicht ein Souvenir aus einem Wallfahrtsort?
_________________ Wat giftet lo ze brille?
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rodrigomartinez
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Betreff des Beitrags: was ich noch rausfinden konnte.... Verfasst: 04.01.2008 19:31 |
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Registriert: 05.11.2006 19:22 Beiträge: 237 Wohnort: Vorderhunsrueck
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So:
Mein Tiefdrucker-Kollege hat mir heute einen längeren, tel. Vortrag gehalten, aus dem ich folgendes entnommen habe:
Er plädiert für einen "Steindruck" mit flacher Kalksteindruckplatten(n), auch Chromolithografie genannt. (Senefelder) (ein Tiefdruckverfahren)
So wurden offenbar auch die bekannten Liebig-Bildchen hergestellt. Es sind hier bis 30 Farben möglich, Datierung Jahrhundertwende plus/minus 20 Jahre.
Mehr dazu in Wikipedia, eben unter "Chromolithografie".
Dies würde bedeuten, dass wohl gar kein Raster in dem Sinne zugrunde liegt, sondern, das, was als Raster erscheint, in der Oberfläche des/der Druckplatten (Steine) begründet ist.
Mehr kann ich mit meinem Horizont dazu nicht sagen........
_________________ Wat giftet lo ze brille?
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RGSilberer
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Betreff des Beitrags: Re: Welche Mal- oder Drucktechnik ? Verfasst: 02.09.2011 23:39 |
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| Postrank 1 |
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Registriert: 02.09.2011 22:58 Beiträge: 1
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Hallo zusammen,
Steindruck könnte es sehr gut sein, soweit man das aus den Angaben und Abbildungen beurteilen kann.
Aber Steindruck ist *kein* Tiefdruckverfahren, sonder ein Flachdruckverfahren, der Vorläufer des Offsetdruckes. Ein Merkmal des Steindruckes ist der Druck mit sehr vielen echten Druckfaben. Und der Stein gibt auch keinesfalls irgendwelche Abdrücke auf dem Papier, denn es ist ein hochglatt polierter Kalkstein. Wenn Strukturen zu sehen sind, dann stammen diese vom Papier oder die Farbe hat sich aufgrund unsachgemäßer Lagerung "zusammengezogen".
Grüße Rüdiger
PS: Hallo Heinrich, schön Dich hier zu "sehen".
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Heinrich Butschal
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Betreff des Beitrags: Re: Welche Mal- oder Drucktechnik ? Verfasst: 03.09.2011 08:38 |
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Registriert: 20.01.2006 18:10 Beiträge: 721 Wohnort: München
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