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Jule
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Betreff des Beitrags: Kindergeschichtenzeichnungen Verfasst: 18.07.2010 23:38 |
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Registriert: 12.04.2007 14:26 Beiträge: 1278 Wohnort: in the rye
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hansen
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 21.07.2010 19:58 |
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Registriert: 07.11.2005 17:22 Beiträge: 130
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Hallo Jule,
während das erste Bild nur lustig aussiehet (ist positiv gemeint)
sind die anderen wirklich toll geworden.
Der bärtige Mann ist richtig knuffig geworden, den muss man einfach mögen, nicht nur als Kind.
hansen
_________________ Nepal Ventil
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Klangfarbe
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 22.07.2010 12:43 |
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Registriert: 16.08.2007 18:41 Beiträge: 1580
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Ich kann mich dem nur anschließen. Die Zeichnungen mit dem Mann gefallen mir richtig gut. Der hat wirklich Charakter. Auch dein Strich gefällt mir hier. Wirkt sehr sicher, nicht zu glatt, passt irgendwie einfach. Du kannst auch echt gut natürliche Körperhaltungen frei zeichnen. Dasw ist z.B. was, was ich echt noch üben muss.
Hast du eine fertige Geschichte zu dem Mann?
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Jule
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 26.07.2010 17:34 |
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Registriert: 12.04.2007 14:26 Beiträge: 1278 Wohnort: in the rye
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@hansen: Danke für dein Lob, hört man immer gerne.
Hee Ronja, freut mich voll, dass dir das gefällt. Ich sag dir, irgendwann mal ich mal nochn Bild, was dich umhaut oder so.  So kurz, bevor ich sterbe oder so, damit ich meine Lebensaufgabe erfüllt hab.
Naja, so gut kann ich das auch nicht mit den Körperhaltungen... da geht es halt noch ziemlich einfach, wenn es einfachere Haltungen sind.
Ich hab noch keine fertige Geschichte, aber so Beschreibungen und Ausschnitte. Der Mann ist so eine Art Riese. Die sind so leicht, dass nichts kaputt geht, wenn sie auf etwas treten. Vielleicht können sie zaubern... und sie haben keine eindeutige Geschlechterverteilung. xD Für sie ist der Unterschied zwischen Mann und Frau ein so unbedeutender Unterschied wie zwischen grünen und blauen Augen. Die Grenze verschwimmt er so.. ich glaube, da verliere ich mich irgendwann noch voll drin. Einfach so verschiedene Figuren zu zeichnen und mich dabei nicht mehr an so Geschlechterrollen zu orientieren. Aber ich glaube, das ist sauschwer.. aber ich würde das voll gerne mal machen. Das wäre auch voll wertvoll für Kinder, diese Erkenntnis.
Ein Riese setzt sich auf Bäume, weil er weiß, obwohl man groß ist und die Welt von oben sieht, sieht man sie von noch weiter oben, wenn man sich auf einen Baum setzt. Dann verschränkt er seine Arme, macht die Augen zu und sieht in die Ferne und auf die Menschen. Riesen können sehen, selbst, wenn sie die Augen schließen. Besonders Menschen. Es sieht aus, als hätte sich der Baum eine Mütze aufgesetzt.
Riesen lieben Bäume. Sie können mit den Bäumen sprechen. Bäume können nicht sprechen? Doch, mit Riesen schon. Es ist eben nicht immer alles so, wie man glaubt. Manchmal sieht man einen Riesen über eine Wiese laufen, mit denem Baum auf dem Rücken. Der Baum hat zum Riesen gesagt, dass es ihm da, wo er steht, nicht gefällt. Dann hat der Riese gefragt: Wo willst du denn lieber stehen? -Auf dem Berg hinter der großen Wiese, da, wo der Boden so weich ist wegen dem Moos, und da wo der Himmel auf die Erde tropft. Dann hat der Riese seine großen Hände genommen und den Baum vorsichtig aus der Erde gegraben. Jede Wurzel muss mit. Und dann pflanzt er ihn an dem Ort ein, wo der Himmel auf die Erde tropft.
Wenn Riesen schlafen, brauchen sie kein Bett. Nicht mal ein Kissen. Sie setzen sich einfach auf eine weiche Wiese und lehnen sich an den Himmel an. Manchmal, wenn sie träumen, rührt ihr Traum das Nachtblau herum und den Mond. Der Himmel ist ein See.

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Klangfarbe
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 27.07.2010 17:22 |
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Registriert: 16.08.2007 18:41 Beiträge: 1580
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was sind denn für dich schwere haltungen?
die idee von leichten riesen find ich gut...passt auch zu der figur. riesen haben allgemein eher sowas zerstörerisches, was aber durch die leichtigkeeit dann genommen wird. und deine figur wirkt sehr friedlich, wohlwollend. hm ich weiß jetzt nicht ganz, wie du das mit den geschlechterrollen meinst. deine figur da nehm ich auf jeden faall als männlich wahr...ansonsten wär das schon ganz gut für kinder, denk ich auch.
zu deine textstücken:
das erste find ich cool. also v.a. den ersten satz...der ist super^^ den kann ich mir voll so in einem kinderbuch vorstellen. und auch das mit der mütze find ich süß...nur irgendwie vom gesamten text her..wirkt es noch wirr. also ich denke, da müsste man noch bissl dran arbeiten, den roten faden finden.
beim letzten textstück find ich die idee mit dem anlehnen an den himmel auch gut...der letzte satz passt sich aber, finde ich, gar nicht ein.
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Jule
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 27.07.2010 21:32 |
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Registriert: 12.04.2007 14:26 Beiträge: 1278 Wohnort: in the rye
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Hm, also schwere Haltungen sind für mich, wo mords optische Verkürzungen z.B. drin sind halt. Hm... ein Beispiel... wenn man jemanden beispielsweise vielleicht so daliegen sieht, so von fast vorne, dass die Beine zu einem herzeigen z.B.. ehm... ja, da kann man sich jetzt beliebig viele denken. Aber die, die ich da gezeichnet hab, sind ja noch relativ leicht eigentlich.
Jup, die Figur wirkt sehr männlich.  Das ist, weil mir das mit den Geschlechtern erst eingefallen ist, nachdem ich den Riesen gezeichnet hab. Ich hab den Riesen gezeichnet, weil ich mich gefragt hab, wie es sich wohl anfühlt, wenn man auf einem Baum sitzt, wenn man so groß ist.. und dann hab ich wie so Eigenschaften für den Riesen erfunden und mir gedacht, da könnte ich eigentlich ein ganzes "Riesenvolk" draus machen.
Und as mit den Geschlechterrollen meine ich eben so, dass in unserer westlichen Kultur die Geschlechter eben auf Männlich und Weiblich definiert sind sozusagen, das in wirklichkeit aber nur ein Konstrukt ist, wenn man so will. Die ganzen Geschlechterunterschiede sind zu einem großen Teil auch einfach gesellschaftlich bedingt, z.B. welche Kleidung Männer oder Frauen tragen, also was als männlich bzw. weiblich empfunden wird. Auch Äußerliches, z.B. Bartwuchs etc. In Wirklichkeit sind die Grauzonen aber größer, nur, man nimmt sie nicht so wahr bzw. passt dann an, auch in seinem Denken. Der Unterschied, der bzgl. der sekundären oder primären Geschlechtsmerkmale gezogen wird z.B. ist ja auch nur deswegen so, weil es wahrscheinlich am eindeutigsten erscheint, ich hab aber gehört, dass es z.B. Kulturen gibt, bei denen gibt es fünf verschiedene Geschlechter. Einfach, weil die andere Definitionskriterien setzen. Aus diesen Geschlechterbildern entstehen ja auch Machtgefüge, wenn man so will und vor allem gesellschaftlicher Druck durch Normierung und Konditionierung.
Und ich finde die Idee gut, eben so eine Gesellschaft zu schaffen, in der das nicht der Fall ist wie bei uns. In der eben die Grauzonen viel eher ne Bedeutung erlangen dadurch, dass den Geschlechterbegriffen nicht so eine hohe Bedeutung zukommt. Und ich glaube, das wäre voll spannend, dann lauter so Zwischenstufen zu zeichnen, das auch noch auf so kindliche Art und Weise, was ja fast schon was zynisches hat irgendwie und sich dann halt von so Geschlechtervorstellungen zu lösen.
Dass der Riese ein Mann ist, das hat damit eig. nichts zu tun ^^ DAs ist einfach, weil ich die Idee erst so entwickelt hab, das ich das vielleicht machen könnte. Es heißt ja nicht, dass es da nicht auch eindeutige Männer oder eindeutige Frauen geben könnte.
Meinst du jetzt mit dem gesamten Text nur den ersten Absatz oder auch den zweiten noch dazu? Also, dass du die wirr findest, meine ich.
Dass die noch wirr wirken, kann auch deswegen sein, weil sie einfach erst mal so aufgeschriebene Gedanken sind, was mir so eingefallen ist, und wie man das ausdrücken könnte. ^^ Für ne richtige Geschichte würde ich die Sätze dann natürlich noch ausbauen, indem ich sie mehr in Zusammenhang stelle und so.  Die stehen jetzt sozusagen noch ohne Zusammenhang da.
Komisch, ne, ich finde den letzten Satz vom letzten Absatz am besten.  Der muss da bleiben.  für mich kam das voll flashig irgendwie. Ich will mal son Bild malen, wo man dann draufschaut und wenn man den Satz "Der Himmel ist ein See" dann liest, wo man dann so richtig sehen kann, ah, der ist ja wirklich ein See, weißte? ^^ Ich fand das nur so schön, weil das wie so ne Assoziationskette war.. weil der Traum den Himmel eben so rumrührt... wie als ob der Himmel flüssig ist, wie ein See. Und der Satz kommt dann so ganz plötzlich, ich mag sowas voll irgendwie.
Aber ich könnte mir schon vorstellen,d ass Kinder vielleicht so ihre Probleme damit hätten, hm.
Ich stell mir das sowieso sehr surrealistisch vor, alles. Ich würde gerne mal voll die umfassende Geschichte schreiben und so, die Kinder eigentlich erst verstehen, wenn sie erwachsen sind und dann die Bedeutung aus der Erinnerung eigentlich erst erfahren. Ich finde das so wertvoll.
Sagst du noch was zu den Bildern?
Wie findstn den Text bei dem zweiten Himmelbild eig.? ^^
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Klangfarbe
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 28.07.2010 11:12 |
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Registriert: 16.08.2007 18:41 Beiträge: 1580
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oh ja ich wollte eig auch noch etwas zu den bildern schreiben lol...also ich mag iwie deine kulizeichnungen am meisten. die buntstiftzeichnungen sind insgesamt nicht so ganz mein fall....ich glaube, wenn buntstift, dann würde halt ein mix aus verschiedenen medien passen...weil buntstift kann iwie nicht so die tiefe schaffen...jedenfalls so wie ich es bei deinen buntstiften jetzt gesehen habe. zum teil wirkt es auch etwas unsauber. ich würde da an deiner stelle echt mal etwas rumprobieren...kölnnt mir aquarell oder tusche jetzt gut vorstellen zum ergänzen.
ja klar...jeder mensch ist individuell, man könnte genauso gut die augenfarbe als kriterium nehmen, um gruppen zusammenzufassen. würd mich jetzt aber shcon mal ninteressieren, wie die kultur, von der du sprichst, ihre 5 geschlechter einteilt. weißt du das?
aber so ganz klar, wie du das jetzt rüberbringen willst mit den geschlechtern, ist mir das nicht....ich fänds glaub ich ganz lustig, wenn man statt dieser geschlechtereinteilung eben z.b. die einteilung nach der augenfarbe vornimmt...das geht vom sinn her in eine ähnliche richtung...
ich hab mich jetzt nur auf den ersten absatz bezogen...zum zweiten hab ich nichts gesagt. der wirkt auch weniger wirr, aber auch weniger spannend^^
ja ich weiß was du meinst^^ ich würd ja auch gern so kindergeshcichten machen und so...aber eben auch mehr auf so "erwachsenenniveau"....
kannst du den handgeschriebenen text mal abtippen? ich kann das voll schlecht lesen lol
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Jule
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 04.08.2010 18:14 |
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Registriert: 12.04.2007 14:26 Beiträge: 1278 Wohnort: in the rye
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Wie meinstn das mit der Tiefe? Meinst du jetzt konkret farblich gesehen, also dass es von der Farbwirkung die Tiefe nicht schaffen kann, oder eher von der Ernsthaftigkeit her? Also, dass Bunstift die Zeichnungen zu banal wirken lassen?
Wie meinstn du unsauber? ^^ Das versteh ich auch nicht so ganz.. farblich oder technisch, vom Strich her? Wenn du vom Strich her meinst, dann find ich das aber eigentlich schön so.
Ich denke, ich werd das mal ausprobieren, was du meinst.. mit Aquarell. Könnte ich mir auch gut vorstellen, dass das mit Aquarell vielleicht gut aussieht. Das Problem bei Aquarell ist, dass es da echt schwer ist, richitg grelle Farben zu erzeugen. Mit Buntstift ist das irgendwie leichter. Ich zeichne echt gern mit Buntstift... Das ist, als ob man aus Fertigsaucen ein Salatdressing macht xD
Keine Ahnung, wie die Kultur das macht. Ich hab das nur mal von jemandem gehört, dass es angeblich sowas gibt. Was ich mir auch durchaus vorstellen kann, warum nicht?
Das mit der Augenfarbe würde ich aber nicht so gern machen.. das trifft ja den Kern nicht so ganz, halt nämlich eigentlich die Auflösung von Rollenbildern. Mit der Einteilung nach Augenfarbe hätte man lediglich irgenwie neue Rollenbilder geschaffen. Es zeigt zwar die Relativität von Rollenbildern, lockert sie aber nicht wirklich auf, finde ich.
Rüberbringen mit den Geschlechtern.. da bin ich ja auch noch am Überlegen und so. Erst mal müsste man in den Zeichnungen eine viel größere Grauzone offenbaren, die es eigentlich zwischen Männlich und Weiblich gibt. Und sich eben von so Rollenmerkmalen lösen wie Kleidung etc.
Du würdest ja auch gern.. aber? Denkst du nicht, dass du das mal machen kannst? Wäre bestimmt cool. Da würde ich mir dann auch gerne mal eine durchlesen und so.
Wir wollten ja eigentlich mal was zusammen schreiben, weißt noch? Müssen wir mal machen eh.
Wundert mich jetzt voll, dass du den Text nicht lesen kannst, ich kann den wunderbar lesen.
Hier abgetippt:
Daniel war lange gelaufen. Er war müde und setzte sich auf den Boden. Rieb sich die Augen. Und dann sah er sie, zwischen dem Grün, vor einem kleinen See, zusammengenommen etwas größer als die Bäume auf der Wiese: ein Hut, viele Haare und ein Paar große Stiefel. Es sah so aus, als schauten sie in die ganze weite Welt hinein und gleichzeitig nirgendwo hin. Bewachten sie die Bäume oder das große Blau? Das ist der Ort, wo Wasser und Himmel eins sind, dachte sich Daniel. Der Himmel sah aus wie ein Wasserfall.
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Klangfarbe
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 05.08.2010 10:14 |
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Registriert: 16.08.2007 18:41 Beiträge: 1580
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ne ich meine nicht das banale..ich meine schon die räumliche tiefe. das kommt, denke ich, hauptsächlich durch die struktur...und dadurch dass es nicht ganz deckend ist...
ich find v.a. das bild (eig nur das bild) mit dem text daneben unsauber...allgemein wenn man verschiedene farben übereinander malt, dann wirkt es, glaube ich, shcnell unsauber....also v.a. wenn die im farbkreis weiter auseinanderliegen....den strich meinte ich nicht...
naja in gewisser weise schon, finde ich....weil wenn man jetzt ne andere rollenbildung hernimmt, die absurd wirkt, weil sie ungewohnt ist, dann lenkt das, fidne ich, schon in diese richtung..man macht sich dann gedanken, wieso, die rollen nun so eingeteilt worden sind und was das für einen sinnn macht. natürlich ist es direkter die einteilung ganz weg zu lassen, aber von der umsetzung halt auch schwieriger..also ka, ob da dann der gedanke so rüberkommt...aber im grunde gibt es ja viele figuren die iwie ungeschlechtlich sind...sobald man sich eben vom mensch usw. löst....kann man ja sogesehen ganz "abstrakte" figuren entwickeln. also zb. sowas wie flubber...
ich müsst mir halt mal ne geshcichte ausdenken,...oder jemanden finden, der ne geshcichte hat und die illustriert bekommen will...und demseine geschichte mir gefällt^^ ich will halt jetzt auch nicht irgendeine geschichte illustrieren...aber an sich würd ich das echt voll gern...v.a. weil man dann iwie sowas abgeschlossenes hat^^ son buch halt sozusagen^^
ich kann handschriften eh voll schlecht lesen lol...iwie find ich daniel passt vom namen nicht  meinst du in dem text sein spiegelbild? iwie verwirrt mich das....
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Jule
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 05.08.2010 16:05 |
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Registriert: 12.04.2007 14:26 Beiträge: 1278 Wohnort: in the rye
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Okay, ich weiß, was du meinst.
Vielleicht könnte man das Unsaubere ja sogar optimieren. Wäre ganz interesasnt, so bewusst was unsauber zu machen, eig., oder?
Muss mal sehen, wie ich das optimieren kann mit der Tiefe bzw. ob ich das überhaupt will. Ich fand eigentlich, bisher passt es ganz gut. Aber ich hab ja auch noch nicht so viel mit Buntstiften gemacht. Ich glaube, da kann man unheimlich viel rausholen noch.
Ich will aber auf jeden Fall diesen Strich beibehalten, weil das sowas von befreiend ist irgendwie. Da kann ich voll aus mir raus irgendwie, wenn ich nicht immer drauf achten muss, dass das so ordentlich ist und alles, also nicht in dem Ausmaß wie vorher.
Ja, eben, es ist direkter. Und deswegen will ich das eigentlich auch lieber so machen... aber es war ja auch nur son Gedanke. Muss ich mal sehen, ob und wie ich den überhaupt dann umsetzen kann.
Du hast nen Denkfehler. ^^ Wenn man jetzt z.B. einen Flubber erfindet, dann tut man im Prinzip nichts anderes, als sich aus den Rollen zu flüchten, sie also nicht anzuwenden, weil man einfach Rollenkriterien gänzlich weglässt und etwas ganz neues erschafft. Es geht mir ja aber nicht darum, die Rollenkriterien einfach zu ignorieren, sondern darum, dass es durchaus Menschen gibt, die diese primären und sekundären Geschlechtsmerkmale besitzen, nur eben in welchem Ausmaß? Ist eine Frau, wenn sie keinen Busen mehr hat, noch eine Frau? Was legt eine Frau fest, was legt einen Mann fest? Die suggerierte eindeutige Zweigeschlechtlichkeit, die man in der Schule wie Brei mit Löffeln in den Mund gedrückt bekommt, ist schlichtweg so eigentlich nicht vorhanden... klar, gibt es eindeutige Frauen und eindeutige Männer, aber wo liegt die Grauzone, das ist die Frage. Bzw. liegt der Punkt darin, dass die Machtstrukturen, die den Menschen durch die Rollen auferlegt werden, gelöst werden. Rollen stellen ja auch Sicherheit da, wenn man so will. Menschen werden in typisch weiblihces oder männliches Verhalten gepresst, werden angepasst, wenn sie nicht dem Bild entsprechen etc. Das fängt schon damit an, dass du als kleines Kind vielleicht mal son Buch geschenkt bekommst, in dem dir erklärt wird, wie Männer und Frauen sich unterscheiden und wie das alles abläuft, wenn sie sich verlieben, wie Sex funktioniert etc. Da muss man sich mal die Frage stellen, wie bescheuert das eigentlich ist, warum muss man jemandem erklären, wie Sex funktioniert? Einem kleinen Kind. Das ist Konditionierung bis zum Geht nicht mehr. Und damit wird schon der Lebenslauf vorherbestimmt, durch das ganze System. Man hat so mit 15-17 seinen ersten Freund/seine erste Freundin. Man hat in der Zeit vielleicht seinen ersten Kuss. Später heiratet man vielleicht. Kinder kriegt man nicht schon mit 19. Man wartet, bis man Sicherheit im Leben hat. Etc. pp. Was abweicht, ist dann vielleicht befremdlich, bis anormal. (Wie kommt dir denn z.B. jemand vor, der mit 35 noch nie ne Freundin hatte? Den meisten wahrscheinlich komisch... mit 35 noch nicht unter der Haube, na sowas.)
Kann ich verstehen, dass du nicht irgendeine Geschichte illustrieren willst. Würde mir genauso gehen. Ich könnte mich dann vielleicht auch gar nicht in die Figuren reindenken und so, wenn mir das nicht gefallen würde.
Denkst du denn nicht, dass du selber eine schreiben könntest?
Ich will, dass du mal eine von meinen SAchen illustrierst.
Ne, mit dem Text ist der Riese gemeint, den Daniel sieht. Das ist jetz tnatürlich verwirrend. Der Text steht ja einfach so im Raum und noch nicht in nem Zusammenhang. Das ergibt sich dann alles.
Ich weiß nicht, ich finde auch mittlerweile irgendwie, dass Daniel nicht passt.  Aber das kam mir mal so plöztlich, in dem Moment dachte ich, dass es übelst gut passt... deswegen werd ichs auch so lassen. Das hat auch ne Bedeutung, warum das der Name ist, also ne persönliche halt.
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Klangfarbe
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 13.08.2010 13:54 |
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Registriert: 16.08.2007 18:41 Beiträge: 1580
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hm weiß nichgt, wie du dir das vorstellst mit dem unauber zeichnen optimieren..kann ich erst was zu sagen, wennde mir mal sone optimierung zeigst^^
es klingt ziemlich überheblich, wenn du mir sagst, dass ich nen denkfehler habe. wieso ist es eine flucht(=negatives wort), wenn man rollen gänzlich meidet? dadurch kann man doch vermitteln, dass lebewesen nicht durch solche kriterien eingeteilt werden müssen. wenn du jetzt normale männer und frauen..und zwischenbidler darstellst, machst du ja nichts anderes als die realität aufzeigen. was auch nicht verkehrt ist, da vermutlich die meisten kinder nicht ahnen, dass es zwitter usw. gibt. aber bei dieser darstellung gibt es die gefahr, dass die zwischenbilder eben immer noch als abnormal wahrgenommen werden. letztenendes kommt es wohl sehr darauf an, wie du diese darstellung einbettest...also wie die geschichte dazu ist. was stellst du dir denn da vor? willst du in der geschichte direkt darauf eingehen?
ich denk schon, dass ich ne geschicjte schreiben kann...aber mir muss halt ne idee kommen und ich möchte das nicht erzwingen.
was soll ich denn von dir illustrieren? meinste einer deiner kurzgeschichten?
achso, ich dachte daniel=riese.
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Jule
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 14.08.2010 22:57 |
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Registriert: 12.04.2007 14:26 Beiträge: 1278 Wohnort: in the rye
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Dass man das unsaubere halt gezielt einsetzt und zu so ner Art Markenzeichen macht. Wie halt z.B., dass du immer so schräg zeichnest und sowas. Kann man ja im Prinzip mit jedem beliebigen Stilmittel so machen.
Das war aber nicht überheblich gemeint. Sorry, falls das so rübergekommen ist. Aber ich bleibe dabei, ohne dich angreifen zu wollen - es ist ja nur eine Kritik an deinem Vorschlag - dass die Idee mit dem Neutrum ein Denkfehler bleibt, insofern, dass dein Vorschlag meiner Idee entsprechend einen "Flubber" zu zeichnen, nicht das trifft, auf was ich hinaus will, also eben meine Idee ja nicht trifft. Ein Neutrum ist ein außergeschlechtliches Wesen, somit erst definiert durch die Geschlechterbilder überhaupt, gleichzeitig jedoch, wenn ich ein Neutrum benutzen würde, würde das die Kritik, die ich äußern will, nicht treffen. Ich würde nur aufweisen, dass es etwas gibt, was kein Geschlecht hat, damit würde ich die Geschlechterrollen, die existieren, gleichzeitig einerseits völlig unberührt lassen und somit andererseits in ihrer Festgelegtheit nicht verändern, paradoxerweise womöglich sogar noch stärken, festigen. Das ist doch überhaupt nicht, auf was ich hinaus will.
Vielmehr geht es mir darum, dass es eine eindeutige Zweigeschlechtlichkeit eben so nicht gibt und die phänotypische Ausprägung weitaus breiter ist, als dass sie eben in die von uns geformten Rollenbilder passen würde. (Was die Konsequenz davon ist, ob man den Rollenbegriff erweitern oder ganz weglassen soll etc., das sei jetzt mal nicht die Frage.) Das kann ich mit einem Neutrum nicht verbildlichen. Ebenso geht es darum, dass geschlechtliche Identifikation eben nicht aus den biologisch existierenden Geschlechtern abgeleitet werden kann. Inwiefern muss sich ein Mann als Mann fühlen, kann man sich überhaupt als Mann/Frau fühlen etc.? Auch die ganzen von außen an die Geschlechter herangetragenen Rollenkriterien wie etwa Kleidung, Verhalten usw. einfach relativieren, auflösen.. darum geht es mir eigentlich. Vielleicht ist das in meinen vorherigen Beiträgen nicht so gut rübergekommen...
Ja, da hast du Recht. Das könnte dann immer noch als abnormal wahrgenommen werden. Aber wie du ja schon angedeutet hast, kommt es ja eben darauf an, in welchem Bezug man die Figuren bzw. die Geschichte dazu setzt. Man muss das ganze nur in einen positiven Rahmen einbetten, sprich z.B. die Figuren freundlich erscheinen lassen, ihnen eine Individualität geben, eine Persönlichkeit, eine Geschichte die Identifikation schafft und somit die unpersönliche Klassifikation als anormal eben weniger wahrscheinlich macht. Das auf die Figuren bezogen. Auf die gesamte Geschichte bezogen, müsste man dieses Prinzip so einbetten, dass es eine Rolle in der Geschichte übernimmt, die einen arbeitenden Platz für die Handlung einnimmt, die Handlung vorantragend sozusagen, so, dass das Prinzip während dem Lesen der Geschichte dieses Prinzip auf eine erst mal nicht wertende Weise durchdacht werden kann. Zum Beispiel. Das würde ich mir so vorstellen, wie man das erreichen kann.
Würdest du denn was von meinen Geschichten illustrieren überhaupt?  Also so vom Interesse her mein ich... wenn ja, dann würd ich dir eine geben und wäre mal sehr gespannt, was du draus machst. 
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Jule
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 05.10.2010 17:11 |
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Registriert: 12.04.2007 14:26 Beiträge: 1278 Wohnort: in the rye
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(unfertig)

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Klangfarbe
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 24.10.2010 07:34 |
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Registriert: 16.08.2007 18:41 Beiträge: 1580
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ich mag die tomaten^^ ich will dazu aber gar nicht so viel schreiben, weils ja noch nicht fertig ist..machs mal fertig 
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Jule
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 24.10.2010 20:55 |
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Registriert: 12.04.2007 14:26 Beiträge: 1278 Wohnort: in the rye
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Doch, schreib mal noch was dazu, ich mach das jetzht nicht mehr fertig, hab ich iwie keine Lust zu. Alle mögen die Tomaten und ich eig. nicht, deswegen zeichne ich das jetzt nicht fertig. Wenn die Gefahr da ist, dass man es versaut, dann hör ich lieber mal auf. Der Igel ist zu schön für die Tomaten. Das ist der beste naive Igel, den ich bisher gezeichnet hab.
Ich würde die Art zu zeichnen gerne so kombinieren mit meinem Riesen und der Art und Weise von diesem Bett-Bild.. das muss ich irgendwann mal zusammenführen, vor allem, weil der Riese irgendwie in dieses "Universum" eingebaut werden soll.
Hier ist mal noch mehr vom Igel.

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