Hallo Jule und erst einmal Entschuldigung für die sehr späte Antwort. Ganz ehrlich: Ich habe einfach vergessen gehabt, dass ich diesen Thread hier erstellt hatte ^^ (der außerdem, ich weiß es nicht sicher, der erste meiner Person überhaupt sein könnte)...
Der Grammatikfehler ist mir nie aufgefallen, danke dafür!
Der "Haufen" stört mich persönlich eigentlich weniger
Zitat:
Dabei mutet der Titel "Tütenmenschen" fast schon wie ein Bestandteil einer Schlussverkaufswarenwerbung an. Menschen in Tüten?
Soll eine Anspielung auf die "Hülle" sein, die "wir" fast immer tragen - Sinnbild für alles Unnatürliche, konventionsgemäß Übernommene und Künstliche.
Zitat:
Das Ende finde ich irgenwdie ja sehr spektakulär...
Ich bin sogar ein wenig stolz auf dieses Ende. Das kam so ohne großes Überlegen und zu meinem eigenen Erstaunen. Das "siehst du nicht, wie nass du bist" greift inhaltlich zurück auf den Regen aus Strophe 1 (V. 3).
Naja, und das Ausziehen soll in der Tat eine Art "Befreien aus dem Alltagsleben" darstellen. Sie soll endlich ihre Fassade, all das Unnatürliche ablegen. Nur auf diesem Weg kann sie wirklich "frei" sein, nur so wirklich sie selbst.
PS: Ich habe bis zu diesem Zeitpunkt noch nie so eine umfassende Kritik zu einem Gedicht bekommen. Danke dafür.